Auch der knapp 24-stündige Aufenthalt in der schwedischen Hauptstadt verdient auf jeden Fall eine Erwähnung! Ich hatte kurzfristig doch noch ein Quartier bei einer Freundin gefunden:) Gabriele macht nämlich gerade in Stockholm Erasmus und war gerade noch dort. D.h bevor sie für Weihnachten nach Hause fuhr.
Am Abend haben aufgrund großer Müsigkeit nichts mehr unternommen, dafür war der nächste Tag umso aktiver!
Standen früh auf und gingen nach kurzem Tee in die Altstadt in ein Café. Und zwar in das mit dem allerbesten Sckokokuchen. Ein Geschmackserlebnis, ich sag’s euch, unglaublich:) auch wenn der Kuchen fest war, hatte er im Mund sowohl Puddingkonsistenz als auch -geschmack… einfach herrlich!
Danach trennten sich unsere Wege für kurze Zeit. Ich ging dann also alleine durch die Altstadt zum Vasa-Museum! Dort ist das Weltgrößte gesunkene und vorallem wieder gehobene Schiff samt Ausstellung zu Zeit, Leben und Schaffen der Besatzung zu sehen! Die knapp 10€ Eintritt zahlen sich voll aus.
Es wird auch sehr genau beschrieben wie das Schiff gehoben wurde und jetzt aktiv vor dem Verfall bewahrt wird! Dazu wurde auch gefundene Besatzung in Form von Wachsfiguren nachgebildet, was ein besseres Verständnis der Zeit uns des Harten Lebens am Schiff vermittelt (z.b Olaf hatte zwei verschobene/an die harte Arbeit angepasste Wirbel, Gustav hat einen stark deformierten Kopf und eine gebrochene Nase,was darauf schließen lässt, dass ihm einmal etwas schweres auf den Kopf gefallen ist.)
Danach haben wir uns wieder getroffen und sind noch gemütlich zum schönsten Blich von Stockholm spaziert und von dort zum Schiff. Es war gut, dass wir doch keinen Tee mehr trinken waren, da ich zu meinem Terminal (Viking Lines – grrr) doch noch ein ordentliches Stückerl gehen musste! Vom Schiff aus konnte ich dann bei der Abfahrt den Blick auf die abend-nächtliche Skyline von Stockholm genießen!


