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Ein paar Stunden in Riga

Wie im vorigen Artikel erwähnt, hatte ich mich dafür entschieden, zuerst mit Gratisticket d.h. um die 23€ vom gecancelten Flug nach Riga zu fliegen, da dieser Flug bereits am nächsten Tag von Tampere weggehen sollte ich so zumindest eine Chance sah bis Weihnachten zurück in Graz sein!

Ich kam gegen 22 Uhr am Flughafen in Riga an. Auch dieses Mal hatte ich company. Sahhar und Natalia aus Tallinn waren in der Queue des Vortags hinter uns (Sara und mir) gestanden, und mochten uns noch immer, obwohl sie über 3-4h unseren sarkastischen und tief-schwarzen Humor ertragen hatten müssen;)

Wir trafen sie auf jeden Fall am nächsten Tag am berüchtigten Terminal 2 wieder, und begrüßten uns nach all den gemeinsam durchgestandenen Strapazen bereits wie alte Freunde! Da Sara einen anderen Flug, nämlich nach Frankfurt bekommen hatte, verließ sie uns an diesem Punkt. Ich freu mich schon auf die ‘best McDonald’s Neal ever’ Fotos und die vom ‘queuing process’ :)
Mit Sahhar und Natalia war es sehr interessant! Sahhar hat auch IT studiert, aber von ein paar Ausschweifen Richtung Studium und seiner Arbeit, sprachen wir hauptsächlich über die verschiedenen Kulturen in Russland und den baltischen Staaten und deren Probleme als sehr junge Staaten! Auch über Sprachen und das Lernen dieser im Laufe der Ausbildung. :)
Wir fuhren dann gemeinsam ins Zentrum, d.h. sie stiegen eigentlich vorher bei dem von ihnen bereits gebuchten Hotel aus. Ich hingegen musste erst ein Quartier finden!

Ich lief also ein bisschen durch die malerisch verschneite Altstadt. Nach einem schließlich recht ausführlichen Spaziergang und einem ersten Kennenlernen der Bevölkerung (herum Fragen nach Weg und Hostel) fand ich schließlich ein nettes wenn auch grindiges Hotel!

Dort erst um knapp vor Mitternacht angekommen, war der Hunger natürlich schon recht groß. Meine Quartiergeberin wusste sogar noch ein gutes günstiges Lokal in der Nähe, das ich nach kurzer Zeit auch fand. (see russ. Lokal im vorigen Artikel)

Auf dem Weg nach Hause, an der ersten von zwei Ecken wurde ich dann von der Polizei augehalten. Routinekontolle, dachte ich und reichte dem Polizisten bereitwillig meinen Pass. Als mich dieser dann jedoch nach meiner Kenntnis der lokalen Gesetze fragte wurde ich stutzig.

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