Das vergangene Wochenende war ich bei Freunden in Zürich zu Besuch. Wo ich so drüber nachdenke, fällt mir ein, dass ich erst das zweite Mal wirklich mit dem Ziel Schweiz weggefahren bin. Sonst war ich einige Male durchgefahren, um von Österreich nach Frankreich zu kommen.
Dieses Mal war ich auf jeden Fall einmal wirklich nur zum in der Schweiz sein dort! Ich habe die Zeit dort weniger Sight seeing als vielmehr zum kulinarischen Genuss genützt! ![]()
Die schweizer Küche ist ja zum Beispiel für ihr Fondue berühmt. Zumindest wer schon einmal Asterix bei den Schweizern gelesen hat, erinnerst sich bestimmt bildhaft an die Orgie mit dem riesigen Käseschmelztiegel! Spätestens Ausrufe à la ‘Die Peitsche! Die Peitsche!…’, ‘Den Stock! Den Stock! …’ sollten jeden an die schönen Szenen zurückerinnern.
Wir haben uns also entschieden auch so eine kleine Orgie zu machen. Beim normalen Käsefondue werden jedoch nur Weissbrotstücke eingetaucht, was zwar auch gut, aber nach einigen Stücken langweilig ist! Unsere Verfeinerung realisierten wir dahingehend, dass wir auch Gemüse vorbereitet hatten, dass sich unserer Meinung nach gut ins Fondue tauchen lässt!
Da rohes Gemüse auch wenn mit Käse überzogen noch immer roh ist, und das dann nicht alle Geschmäcker frei werden lässt, entschieden wir uns das Gemüse vorzubraten!
Welches Gemüse passt also gut zu Käse? Es gibt sicher noch wesentlich mehr Möglichkeiten, die von uns erprobten will ich euch jedoch nicht vorenthalten!
Melanzani in der Pfanne angebraten, zuvor von den Bitterstoffen durch Einsalzen befreit
Kartoffel im Rohr mit Rosmarin (je länger man sie drinlässt, desto süßer werden sie dann: die Süßesten aßen wir dann zum Nachtisch
), Champignons in Olivenöl sind besonders gut und fallen auch am wenigsten leicht in den Schmelztiegel
Nicht gut bewährt haben sich die kleinen Maiskolben. Wir hatten die nicht eingelegten erwischt und diese haben dann einen sehr trockenen Beigeschmack! Also nicht so zu empfehlen.
Worauf auch aufzupassen ist bei der Auswahl der einzutunkenden Fressalien, ist, dass sie den Käsegeschmack im Topf nicht zu sehr beeinflussen. Da macht man sich sonst keine Freunde am Tisch…


Sehr erfreulich,daß du die Geburtsstadt der Gattin Deines padrino besucht und so positive Eindrücke mit genommen hast!
Bis morgen!!!
PE