Ich bin seit gestern Abend wieder wohlbehalten zurück in der città eterna! Es war eine gute Idee zurückzukommen. Mich hatte bereits vor einigen Tagen mein Vermieter angerufen, er meinte es gäbe Probleme zu Hause, die er mir nicht näher schildern wollte. Die Essenz war, dass er wollte, dass ich ihm die Miete direkt überweise und diese nicht, wie gewohnt, von einer Mitbewohnerin von allen zusammgetragen und dann per Bonifico überwiesen würde.
Er faselte auch etwas von einer Mitbewohnerin, die sich nicht mehr zu Hause wohlfühle und nach einer anderen Unterkunft suchen würde. Da es einige Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Putzplans gegeben hatte, dachte ich schon es würde daran liegen. Doch das wäre dann doch zu einfach gewesen
Ich fragte also gestern meinen Mitbewohner was wirklich passiert sei. Dieser erzählte mir, dass einige Probleme zusammengekommen waren. Kurz zusammengefasst war die Miete, was wir durch ein Missverständnis nicht wussten, bereits ein paar Tage überfällig. Desweiteren gab es offene Rechnungen unserer Vormieter und unsere Elektrorechnung die noch zu bezahlen waren.
Der Vermieter hatte ob der ausständigen Zahlungen die Mitbewohnerin gerügt, und das nicht allzu zart. Da es auch von unserer Seite ein paar strittige Punkte gibt, neuer Kühlschrank, Papierkram, gerieten die beiden also ordentlich aneinander, was seinen Höhepunkt in der Auszugsdrohung fand.
Die Probleme sind noch nicht gelöst und so schwebt ein kleines Damoklesschwert über unsrer WG, dass wir sobald die Möglichkeit besteht wieder entfernen werden.
Es gibt also wieder etwas spannendes zu tun, zu regeln, zu lösen. Was ich daran positiv sehe, ist, dass es uns als WG wohl mehr zusammenschweißen wird, was schon seit ein paar Wochen wichtig wäre! Es wird also bestimmt alles glatt gehen, da wir uns einmal zu viert zusammensetzen und uns so untereinander absprechen und einigen.
Vielleicht fragt sich jetzt jemand wieso ich auch soetwas in meinen Blog schreibe. Ich denke einfach, dass auch solche Situationen, also einfach das Leben, spannend sein können. Desweiteren werde ich euch weiter am Laufenden halten, wie wir das Problem gelöst haben und vorallem das scheint mir zumindest für alle, die mit anderen zusammenwohnen, und/oder einen Vermieter haben, interessant zu sein!


So wie Du wieder zurück in Rom bist, so bin ich wieder in Graz zurück und kann dir nur einen altklugen Rat geben:
“Beim Reden kommen d’Leut zamm” Und das tut ihr und das wird auch zu einem positiven Ergebnis führen!
Das wünscht Dir herzlich
Dein
PE
Soll man mit Ehegatten und Innen auch reden? Sind das auch MitbewohnerInnen oder eh schon ein Teile eines GANZEN, sind wir quasi EINS und tun uns nur zerteilen, wenn wir zu viel reden??
…eine philosophische und tendenziell lustig gemeinte Frage… (falls das wem nicht klar war)
Wünsche allen herzlichst ALLES GUTE zum WELTFRAUENTAG.